6 Familienausflüge rund um Wien & NÖ

Speckbacherhütte (1094m) am Kreuzberg: Waldabenteuer mit Eierschwammerl, Heidelbeeren & Hüttenschmankerl – ideal mit Kindern

Warum du da hin musst:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Speckbacherhütte am Kreuzberg über Reichenau an der Rax ist unser absoluter Familien-Geheimtipp für den Sommer. Nicht zu hoch, nicht zu steil, und oben wartet nicht nur eine super Einkehr, sondern ein ganzer Märchenwald voller Schätze. Wie auf deinen Fotos: gelbe Eierschwammerl leuchten zwischen Heidelbeerstauden, und wenn du Glück hast, steht ein dicker Steinpilz daneben. Natur als Anker – genau das.
 

Der Weg 1: Unser Familien-Lieblingsweg ab dem Gasthaus Polleres durch den Wald

 

Das ist der Abenteuer-Weg!

  • Start: Gasthaus Polleres, Kreuzberg 5, 2651 Reichenau an der Rax / Payerbach. Parken kannst du direkt beim Gasthaus (bitte fragen, sie sind super lieb) oder am kleinen Wanderparkplatz kurz davor.
  • Gehzeit: ca. 1 - 1,5 Stunden rauf, 45 Min runter. 250 Höhenmeter.
  • Wegbeschreibung: Vom Polleres folgst du der Beschilderung "Speckbacherhütte" – erst ein Stück Asphalt, dann geht es links in den schattigen Waldweg (Weg Nr. 834). Das ist das Schöne: Fast die ganze Zeit im kühlen Fichten- und Mischwald. Der Weg ist breit, weich vom Waldboden, mit Wurzeln zum Klettern und Baumstümpfen zum Rasten. Für Kinderwagen mit großen Rädern machbar, aber mit Kraxe oder zu Fuß viel schöner. Am Schluss lichtes Stück, und plötzlich stehst du vor der Holz-Hütte mit dem Wetterhahn.
  • Familien-Check: Kein Verkehr, viel Schatten, ständiges Entdecken. Ideal ab 4 Jahren selbst zu gehen.

Der Weg 2: Gemütlich mit dem Auto rauf – von Reichenau ODER von der Prein

 

Wenn die Beine müde sind oder Oma & Opa mitkommen:

  • Von Reichenau: In Reichenau beim Kurpark / hinterm Pavillon abbiegen Richtung Kreuzberg / Speckbacherhütte. Der Beschilderung "Kreuzberg" folgen. Schmale, aber asphaltierte Bergstraße (Mautfrei) bis zum großen Parkplatz direkt vor der Speckbacherhütte. 15 Min Fahrt.
  • Von der Prein / Payerbach: Über Payerbach ins Preintal, Richtung Preiner Gscheid. Kurz vor dem Gscheid links abbiegen Richtung Kreuzberg / Speckbacherhütte. Ebenfalls bis zum Hüttenparkplatz. Diese Seite ist noch schöner zum Biken!

Mit Bike: Wie auf deinem Foto – der Forstweg ab Polleres und die Asphaltstraße ab Kreuzberg sind perfekt fürs MTB & E-Bike. Euer Cube REACTION passt da ideal.

Essen auf der Speckbacherhütte:
Unbedingt einkehren! Super kinderfreundlich, große Terrasse, Spielwiese. Hausmannskost: Schnitzel, Knödel, Kaiserschmarrn. Und im Sommer gibt es manchmal sogar Gerichte mit Eierschwammerl aus der Region. Wir lieben es.

UNSERE SCHWAMMERL- & BEEREN-TIPPS rund um die Hütte – bitte nachhaltig!

Wichtig: Im NÖ Wald darfst du für den Eigenbedarf max. 2kg Pilze pro Person/Tag sammeln. Nur was du 100% kennst! Lass kleine Exemplare stehen. Und Heidelbeeren: Immer nur mit der Hand pflücken, keine Kämme – die zerstören die Pflanze.

  • Eierschwammerl / Pfifferlinge: Genau dein erstes Foto! Sie lieben den moosigen, sauren Boden unter Fichten. Fundorte: Entlang des Waldsteigs vom Polleres rauf, besonders in den kleinen Mulden links und rechts vom Weg und rund um die Lichtungen 10-15 Min unterhalb der Hütte. Wenn es 2-3 Tage nach Regen warm ist – Juli bis September – leuchten sie goldgelb aus dem Moos. Tipp für Kids: "Wer sieht das erste Gelb?"
  • Heidelbeeren: Überall! Der ganze Hang unter der Hütte ist voller Heidelbeerstauden. Beste Zeit: Mitte Juli bis Ende August. Die schönsten, größten Beeren findest du an halbschattigen Stellen, wo Fichte auf Buche trifft. Blaue Finger sind garantiert – und ein natürlicher Snack für die Brotzeit.
  • Steinpilze: Der König. Dein zweites Foto! Steinpilze brauchen es etwas älter. Suche in den etwas lichteren, älteren Fichtenbeständen rund um den Hütten-Parkplatz und entlang der Forststraße Richtung Prein. Oft am Waldrand, wo Moos und Nadelstreu zusammentreffen. Morgens gehen, dann haben sie noch niemand anderer gefunden. Ein Fund pro Familienausflug ist schon ein Fest!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Familienfreizeitfreundin-Fazit:


Korb, kleines Pilzmesser mit Bürste (wie auf deinem Foto!), Jause und Lupe einpacken. Wir machen es so: Jedes Kind bekommt ein Stofftascherl für Schwammerl – aber nur zum Anschauen sammeln wir zuerst. Zuhause wird dann gemeinsam bestimmt. Und oben gibt es dann den Kaiserschmarrn als Belohnung. Natur als Anker – besser geht Familienzeit nicht.

 

 

 

 


 

 

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Angel statt Anker- Fischen im Otterthal 

Angel statt den Anker ins Wasser werfen!

Es gibt diese trüben Sommertage. Grau, windig, keine Sonne in Sicht. Da gibt es für uns nur eins: Trotzdem raus. Jacke an, Gummistiefel an, und ab in die Natur. Unser Anker an solchen Tagen? Der Otter.

Genau hier, am Fuße des Otters in Otterthal, haben wir unser perfektes Schlechtwetter-Abenteuer gefunden: Fischen im Otterthal.

Und das Beste: Ja, da darf ein jeder Fischen!

 

 

1. Erst Gipfelglück, dann Petri Heil - die Kombi


Der Otter ist unser Hausberg im Süden Niederösterreichs. Zwischen Semmering-Rax-Schneeberg-Gebiet und Buckliger Welt gelegen, am Fuße liegt Gloggnitz, die Berggruppe besteht aus Großem Otter 1358m, Mitterotter und Kleinem Otter. 
Unser Ablauf für Familien:
Vormittags gemütlich auf den Otter. Vom Parkplatz Otterthal / Kummerbauerstadl sind es ca. 2,5 Stunden rauf, kinderfreundlich über Forstwege, oben Almwiese mit Blumen und Weitblick. Auch an trüben Tagen  schön.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2. Fischen im Otterthal - so einfach geht's


Kein Stress mit Fischerkarte, Prüfung und teurer Ausrüstung. Der Angelteich in Otterthal ist ein klassischer Familien-Angelteich. Das Prinzip kennen wir von anderen Anlagen in Österreich: Du zahlst keine Tageskarte, sondern was du fängst.


Wichtige Infos für euch:


•    Für wen? Für alle! Kinder, Anfänger, Omas, Papas. Keine Fischerkarte oder Lizenz nötig, weil Privatgewässer. Jeder darf angeln.
•    Ausrüstung: Eigene Rute mitnehmen oder vor Ort ausborgen. Köder (Mais, Würmer, Teig) gibt es meist vor Ort.
•    Fische: Besetzt mit Regenbogenforellen, Bachforellen, Saiblingen - die beißen auch bei trübem Wetter richtig gut.
•    Kosten: Rutenverleih kleines Geld (ca. 2-5 €), der Fang wird per Kilo abgerechnet (üblich ca. 13-18 € / kg).

     Kein Catch & Release - was dran hängt, wird genommen. Das ist auch pädagogisch wertvoll für Kinder.
•    Geöffnet: In der Regel April bis Oktober, täglich ab 8/9 Uhr. An trüben Tagen ist weniger los - mehr Ruhe und mehr Biss!


Pädagogin-Tipp:

 Gerade an trüben Tagen ist das super für Kinder.  Kein Leistungsdruck, kein "wir müssen auf den Gipfel".

 Nur warten, schauen, spüren wenn der Fisch zupft. 

 

Achtsamkeit pur. Natur als Anker eben!


3. Der krönende Abschluss: Fangfrisch auf den Tisch


Den selbst gefangenen Fisch kann man im Fischrestaurant gleich vor Ort verspeisen lassen. Ausnehmen, grillen oder gebraten mit Erdäpfeln - frischer geht's nicht. Für Fischverweigerer gibt es meist auch Pommes, Baguette & Co. Und ihr sitzt direkt am Teich, die Kinder können noch schauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Familienfreizeitfreundin TIPP:


Mein Kombi-Tipp für einen trüben Sommertag:


1.    Vormittag: Wanderung Kummerbauerstadl - Otter - Abstieg nach Otterthal (ca. 3-4 Std. gemütlich mit Kindern, die ab 6 Jahren super mitgehen)
2.    Mittag: Einkehr im Gasthaus Otterthal / Kummerbauerstadl auf eine Suppe zum Aufwärmen
3.    Nachmittag: 2 Stunden Fischen am Teich. Das reicht völlig.
4.    Abschluss: Fisch im Fischrestaurant / Gasthaus zubereiten lassen oder nach Hause mitnehmen.


Packt ein: Regenjacke, Wechselgewand, Jause, und eine kleine Gedulds-Reserve. Handy auf lautlos.


Anreise nach Otterthal


Mit dem Auto ab Wien:

 ca. 85 km, 1h 10min. S6 Semmering Schnellstraße bis Abfahrt Gloggnitz / Neunkirchen, dann über Enzenreith nach Otterthal. Parkplätze am Teich und beim Kummerbauerstadl vorhanden.


Öffentlich: 

Mit der Südbahn von Wien nach Gloggnitz (ca. 1h). Von dort mit dem Regionalbus 19 Richtung Kirchberg am Wechsel bis Otterthal Ort. Von der Haltestelle sind es 5 Min zum Teich. Für die Otter-Wanderung am besten bis Kummerbauerstadl mit dem Taxi/Shuttle oder zu Fuß ab Otterthal.


Adresse zum Navigieren: 2880 Otterthal, Otterthal 30 (Gemeindeamt) - von dort ist der Teich ausgeschildert.

Fazit:

 Du brauchst keine Sonne für ein Abenteuer. Du brauchst nur einen Anker. Unserer ist an solchen Tagen die Angel.

 Raus in die Natur, rein in die Ruhe.

 

 

 

 

Das schönste Freibad nah bei Wien: Alpenstrandbad Edlach

Sind in Wien alle Bäder überfüllt und es hat 40 Grad im Schatten und ihr liebt Natur pur? Dann ist das eure Rettung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Raxpanorama für die Eltern, Sandkiste deluxe für die Minis und Platz zum cool abhängen für die Großen – willkommen im Alpenstrandbad Edlach.

Das Freibad in Edlach an der Rax, Gemeinde Reichenau, wurde 1928 eröffnet und 2020 als gemeinnütziger Verein gerettet. Es liegt auf 530m direkt am Fuß von Rax und Schneeberg.

Das Besondere:

 Hier braucht es keinen Bademeister, weil Mitglieder aufeinander schauen. Kein exklusiver Club, sondern gelebte Gemeinschaft. Tagesgäste sind herzlichst willkommen – als Gäste-Mitgliedschaft = Tageskarte oder als 3-Tages-Schnupperkarte.

Was euch erwartet:

  • Raxpanorama für 
  • Eltern: Schwimmen mit Bergblick statt Beton. Dazu die Alpenstrandküche – Buffet mit moderaten Preisen, für alle zugänglich, auch ohne Badeeintritt.
  • Sandkiste deluxe für die Kleinen: Riesig, schattig, voll mit Baggern, Booten, Wippe. Genau wie auf eurem Foto – hier wird stundenlang gebuddelt.
  • Cool abhängen für Jugendliche: Liegewiesen, Bänke, Schach spielen und einfach chillen statt Trubel.

Kurz & knapp:
Ab 6. Juni täglich 9-19 Uhr, Dr.-Konried-Str. 3, 2651 Edlach. Tagesgast Erw. 8,50€ / Kinder 5€ / Schnupper 3 Tage Erw. 17€.

Anreise:
Auto: Wien ca. 90 km / 75 Min über A2 + S6 bis Gloggnitz, dann Reichenau. Ab Wr. Neustadt nur 30 Min.
Öffi: Wien Hbf -> Payerbach-Reichenau mit dem Zug, dann 10 Min Bus 342 bis Edlach.

Familienfreizeitfreundin Tipp:

Kommt gleich um 9 Uhr. Dann ist das Wasser glatt, die Sandkiste gehört euch allein und ihr habt den besten Platz mit Raxblick. Matschhose einpacken – von der Sandkiste direkt ins Becken!

Kommt gleich um 9 Uhr. Dann ist das Wasser glatt, die Sandkiste gehört euch allein und ihr habt den besten Platz mit Raxblick. Matschhose einpacken – von der Sandkiste direkt ins Becken! ohne Matchhosen schreiben, aber Kinder geschützt unter dem sonnenschirm plus Babybecken gleich daneben und gemütliche Bänke unter den riesigen Baum daneben

 

 

 

 

 

Großau an der Rax: Mountainbike-Runde unterm Raxmassiv – das verborgene Paradies der Wiener Alpen

Kurz, knackig, ganz groß: Diese 6-8 km Runde in der Prein ist unser 
Geheimtipp nahe Wien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Abzweig von der Hauptstraße – und plötzlich bist du in einer anderen Welt. 

Kein Durchzugsverkehr, keine Menschenmassen. Nur Wiesen, Felder, verstreute Bauernhöfe, charmante Häuser und die ganze Zeit dieser eine Blick: das massive Raxmassiv zum Greifen nah.

 

Die Großau in der Prein fühlt sich an wie das Ende der Welt. Und gleichzeitig ist sie nur einen Katzensprung von Wien entfernt. Perfekt für eine gemeinsame, kurze Familien-MTB-Auszeit mit viel Naturkin0


Die Tour im Überblick – Hard Facts

 

Start / Ziel: Parkplatz rund um den Knappenhof / Preiner Gscheid, Prein an der Rax (ca. 750 m Seehöhe)
Strecke: ca. 6-8 km Rundtour
Höhenmeter: ca. 150 hm bergauf bis auf rund 900 m


Untergrund: Asphalt-Nebenstraßen, gut befestigte Schotterwege, Wiesenwege. Kein technischer Singletrail.
Charakter: Kurz, aber anspruchsvoll! Es geht konstant sanft, aber spürbar bergauf. Keine Flachland-Partie.
Dauer: Pur ca. 45-60 Min. Fahrzeit. Mit Familien-Stops, Fotos und Einkehr plane 2-2,5 Stunden ein.
Beste Zeit: Mai bis Oktober. Nach Regen können die Wiesenwege matschig sein.


Die Runde: So fährst du

Wir starten bei der Gegend rund um den Knappenhof. Lass das Auto stehen und rollst gleich in die Großau hinein. Der Anstieg kommt sofort, aber er ist gleichmäßig. Genau richtig zum Warmwerden.

Oben angekommen öffnet sich das Plateau: Weite Wiesen, die nach Heu duften, alte Holzzäune, Bauernhöfe, dazwischen Pferde. Und immer die Rax. Du hast das Gefühl, du bist ganz allein unterwegs.

Der höchste Punkt liegt bei etwa 900 m. Von dort geht es in einer Schleife zurück über die Prein. Vorbei am Kaiserhof, der schon von weitem einlädt. Die Abfahrt ist gemütlich und perfekt zum Ausrollen.

 

   📸 Familienfreizeitfreundin Momente:

       Sanfte Anstiege, große Ausblicke – genau die richtige Mischung
       Wiesen, Höfe, Berge: Diese Runde hat einfach alles
       Die Rax immer im Blick – und trotzdem ganz für dich
       Natur pur ohne Menschenmassen

Erreichbarkeit – So kommst du hin

Mit dem Auto – der einfachste Weg für Familien mit Bikes:

Der Ausgangspunkt ist Prein an der Rax / Preiner Gscheid.

   Ab Wien (Zentrum): ca. 95 km / 1 Std. 20 Min. über A2 Südautobahn bis Wiener Neustadt, dann S6 Richtung Neunkirchen / Gloggnitz, weiter über Reichenau an der Rax nach Prein.
   Ab Wiener Neustadt: ca. 35 km / 40 Min.
   Ab Baden / Mödling: ca. 70 km / 1 Std.
   Ab Neunkirchen / Gloggnitz: ca. 15 km / 16 Min.

Parken: Direkt an der Straße rund um den Knappenhof und am Preiner Gscheid gibt es kleine Parkbuchten und Wanderparkplätze.

 Bitte unbedingt nur ausgewiesen parken, nicht auf Wiesen oder Zufahrten zu Bauernhöfen. Am Wochenende früh da sein!

Öffentlich: Nur bedingt familientauglich mit Bikes. Mit dem Zug bis Payerbach-Reichenau, dann mit Bus 342 bis Prein. Radmitnahme begrenzt. Für diese Tour ist das Auto die stressfreiere Familienoption.
Einkehr: Kaiserhof vs. Knappenhof

 

💡  Familien-Tipp: Der Kaiserhof!
Der Kaiserhof liegt direkt auf der Runde, hat eine große Terrasse mit Raxblick, Spielplatz-Atmosphäre durch die große Wiese, herzhafte Hausmannskost, Kaiserschmarrn und ist super entspannt mit Kindern. Perfekt für die gemütliche Einkehr nach der Runde.

 

Der Knappenhof ist wunderschön gelegen, historisch und eher luxuriös – tolles Design-Hotel und Hauben-Niveau

Für eine schnelle Familienjause weniger klassisch, aber für einen besonderen Ausflug mit älteren Jugendlichen und mit Oma und Opa absolut einen Blick wert.

Bitte immer Öffnungszeiten checken, beide haben Ruhetage!


Familien-Check: Für wen ist die Tour geeignet?


Für das 6-jährige Kind (ca. 1. Klasse)

Ehrlich gesagt: Diese Tour fährt ein 6-jähriges Kind NICHT selbstständig. Der Anstieg auf 150 hm ist für kleine Kinderbeine zu lang und zu steil.

 

So klappt es trotzdem super:

   Im Anhänger / Cargo-Bike: Ideal! Dein Kind genießt die Aussicht, du hast das Training.
   Mit FollowMe Tandem / Trailer-Bike: Die beste Lösung für diese Runde. Kind kann mittreten, wenn es will, und pausieren, wenn es müde ist.


   


Für den 15+ Teenager

Genau DAS ist eure Tour! Kurz genug, um nicht zu jammern, anspruchsvoll genug, um sportlich zu sein.
Der Teen kann hier richtig in die Pedale treten, die 150 hm sind ein gutes Workout. Der Untergrund ist nicht technisch gruselig, aber auch nicht langweilig. Und der Rax-Blick ist einfach Instagram-würdig.

Ideal auch als erste gemeinsame E-MTB Tour, wenn ihr E-Bikes leiht.

 

Pädagoginnen-Tipp: 

Lass deinen Jugendlichen den Navigator spielen. Die Abzweigungen in der Großau sind nicht immer beschildert. Komoot / GPS Track vorher runterladen und Verantwortung abgeben – wirkt Wunder für die Motivation.


Packliste für Familien

   Helm für alle – Pflicht!
   Genug Wasser, mehr als du denkst, oben gibt es keinen Brunnen
   Jause + kleine Belohnung für den Gipfel
   MTB-Handschuhe für den Teen
   Regenschutz – das Wetter an der Rax dreht schnell
   Erste-Hilfe-Set und Flickzeug
   

Fazit der Familienfreizeitfreundin:

 

Die Großau ist kein ausgeschilderter Bikepark, sondern genau das Gegenteil: eine stille, fast einsame Runde, die sich anfühlt wie ein Geheimtipp. Wenn du eine kurze, sportliche Auszeit mit großem Panorama suchst und dein 6-jähriges Kind gut im Anhänger oder am Tandem aufgehoben ist, während dein Teenager endlich mal gefordert wird – dann bist du hier goldrichtig.

Natur pur, Wiener Alpen-Feeling und danach Kaiserschmarrn am Kaiserhof. 

Mehr Familienzeit geht kaum.
 

 

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